N-Conference Rückblick
Rückblick Konferenz 2011
DEAL OR NO DEAL - Die entscheidenden drei Minuten einer Verhandlung
Warum scheitern viele Verhandlungen in den letzten Minuten? Sind es entscheidende Fehler während der Schlussphase oder bahnt sich das Scheitern bereits früher an? Matthias Schranner zeigte auf, dass Konflikte nicht plötzlich auftreten, sondern früh erkennbar sind. Prof. Staub plädierte für ein frühes Einbringen von konfliktträchtigen Themen. Der legendäre Mordermittler Josef Wilfling entlarvte Lügen, Matthias Siegried gab Einblicke in die Welt der UN Verhandlungen, Dr. Hanning berichtete über das Steuern von Teams und Helga Hengge führte die Zuhörer mit spektakulären Bildern auf den Mount Everest. Übereinstimmung gab es bei allen Vorträgen: Die Schlussphase ist entscheidend und muss perfekt vorbereitet sein. Wer hier ein Ergebnis dem Zufall überlässt, wird mit „NO DEAL“ bestraft.
Alle Vorträge führten zu einem Ergebnis: Eine schwierige Verhandlung ist ein Konflikt, der nicht vermeidbar ist. Zu schnelles Nachgeben und das Anbieten von Kompromissen sind immer negativ. Der Konflikt muss Schritt für Schritt gelöst werden.
"Ich finde die Veranstaltung ganz hervorragend, bringt sie doch viele verschiedene Facetten aus dem ganzen Verhandlunsspektrum zusammen."
Dr. Matthias Lichtblau, CMS Hasche Sigle
"Diese Konferenz ist ein faszinierendes Event. Es ist für mich ein jährliches Highlight und ich freue mich auf die Konferenz 2012."
Wolfgang Wehmeyer, Fresenius Medical Care Deutschland GmbH
Rückblick Konferenz 2010
Sieg oder Niederlage – das Ende von Win-Win
Gewinn für alle – ist das in einer schwierigen Verhandlung überhaupt umsetzbar? Gibt es nicht immer mindestens einen Verlierer? Trifft man sich in der Mitte, dem viel zitierten „Kompromiss“, gibt es meist bereits zwei Verlierer.
Christopher Schramm zeigte auf, wie Verhandlungen mit somalischen Piraten geführt werden. John Kornblum teilte seine Erfahrungen aus schwierigsten Verhandlungen am Beispiel der Jugoslawien Verhandlungen. Prof. Bullinger spannte die Brücke zu Business Verhandlungen und machte deutlich, welche Regeln im Top-Business gelten.
Alle Vorträge führten zu einem Ergebnis: eine schwierige Verhandlung ist ein Konflikt, der nicht vermeidbar ist. Zu schnelles Nachgeben und das Anbieten von Kompromissen sind immer negativ, der Konflikt muss Schritt für Schritt gelöst werden.
Impressionen 2010
Rückblick Konferenz 2009
Sackgasse: Anfang oder Ende einer Verhandlung. Ist die Verhandlung nun am Ende oder beginnt sie erst?
Mit dieser Konferenz widmeten wir uns einer Situation, die zunächst ausweglos erscheint. Matthias Schranner teilte seine Erfahrungen aus selbst erlebten, aussichtslosen Situationen mit und gab Tipps, wie Sie solche Situationen meistern können. Prof. Wambach zeigte einen wissenschaftlichen und praktischen Standpunkt auf: Wie man Sackgassen bewusst herbeiführen kann und welche Vorteile sich ergeben. Dr. Borer-Fielding und Otto Schily beleuchteten das Thema „Sackgasse in der Verhandlung“ aus politischer Sicht. Sie zeigten auf, wie komplexe Verhandlungen zu steuern sind und welche Methoden in der Sackgasse noch funktionieren. Und der Höhepunkt der Konferenz: Bertrand Piccard – er schaffte die erste non-stop Erdumrundung mit einem Ballon. Die Mission stand ständig vor dem Aus. Bertrand Piccard sprach über Motivation und wie man neue Wege findet, wo es scheinbar keine Wege mehr gibt.
Rückblick Konferenz 2008
2008: Macht in der Verhandlung – Wenn die Macht beim Gegner ist.
Machtgewinn, Machtverlust, Machtmissbrauch, Ohnmacht, Einfluss nehmen und Einfluss verlieren waren Themen unserer 2. Verhandlungskonferenz im Jahr 2008. Prof. Scholl zeigte uns dabei einen wissenschaftlichen Ansatz von Macht auf: Was ist Macht und welcher Unterschied zwischen Machtausübung und Einflussnahme in Führungsaufgaben existiert. Werner Bayreuther als Verhandlungsführer der Bahn im GDL Tarifstreit sprach über Verhandlungen mit Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaften. Und Prof. Teltschik berichtete über Verhandlungen zur deutschen Einheit. Die Machtexpertin Frau Christine Bauer-Jelinek gewährte Einblicke in die „Waffenkammer der deutschen Sprache“ und zeigte geheime Spielregeln der Macht auf.
Rückblick Konferenz 2007
Verhandeln unter Druck – Wenn Verlieren keine Option ist.
„stand by stress“ wird in der Verhandlung der Zeitraum genannt, in dem der Druck am höchsten ist. Hier zeigt sich, wer Sie wirklich sind. Wie Sie mit Druck, Stress und Emotionen in der schwierigen Phase der Verhandlung umgehen und was Sie tun können, wenn scheinbar keine Lösung in Sicht ist. Das war Thema unserer ersten Verhandlungskonferenz im Jahr 2007. Experten der Verhandlungsführung, wie Prof. Salewski, der Neurologe Prof. Roth und der FIFA Schiedsrichter Dr. Markus Merk, schilderten eindrucksvoll ihre schwierigen Verhandlungssituationen und wie sie diese gelöst haben.